Wirst du meine Trauzeugin?

Eine wichtige Frage mit viel Liebe gestellt


Ein Guide für die Braut: Informationen, Aufgabenstellungen und Erwartungshaltung. Mit dem immer größer werdenden Aufgabenbereich der Trauzeugin wächst auch die Erwartungshaltung und die Verantwortung. Genau deshalb machen sich Bräute immer mehr Gedanken darüber, wie sie die Frage "Wirst du meine Trauzeugin?" mit Charme und dem richtigen Maß an Dankbarkeit zelebrieren. 

Stell die Frage mit Stil: "Wirst du meien Trauzeugin?"

Trauzeugin zu werden ist eine Ehre und auch eine Art Liebesbeweis der Braut, was es zu einer herzerwärmenden Angelegenheit macht. Wir wissen aber auch, dass die Aufgabenbereiche einer Trauzeugin immer umfangreicher werden und diese viel Zeit und Energie investiert. Darum wird diese besondere Frage immer mehr zelebriert. Zu Recht, wie wir finden.

 

Eine ganz besondere Frage

  

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Generelle Informationen zur Trauzeugin

 

Ursprünglich war die Aufgabe des Trauzeugen, wie es auch schon der Name sagt, die Trauung zu bezeugen. Dies stammt noch aus Zeiten, in denen schriftliche Dokumentation noch nicht als sehr zuverlässig galt. Die Aufgabenbereiche der Trauzeugin haben sich allerdings im letzten Jahrhundert deutlich gewandelt. In Deutschland ist es an sich gar nicht mehr verpflichtend, Trauzeugen zu haben (im Vergleich zu Österreich und der Schweiz, wo zwei Trauzeugen für die Zeremonie vorgeschrieben sind). Heutzutage dient die Trauzeugin als Unterstützung für die Planung der Hochzeit und den großen Tag selbst.

 

Erwartungshaltung und Kommunikation

 

Wie viele Aufgaben die Trauzeugin übernimmt kann stark variieren. Es kommt vor allem darauf an, wie involviert Braut und Bräutigam sind und in welchen Bereichen sie sich Hilfe wünschen oder eben nicht. Außerdem haben natürlich die Möglichkeiten der Trauzeugin bezüglich Zeit und Geld auch ihre Grenzen. In vielen Fällen sind Eltern oder Hochzeitsplaner stark eingebunden und übernehmen die beratende Funktion. Der Schlüssel zur harmonischen Organisation ist deshalb offene Kommunikation vorab und auch währenddessen. Es soll ganz klar sein, welche Erwartungen die Braut hat und welche Art von Unterstützung sie sich wünscht.

Foto: Hochzeitsfotografen Jamie & Marvin (www.jamieundmarvin.de)

Mögliche Aufgabenbereiche der Trauzeugin

 

Um einen Überblick zu bekommen, welche Aufgabenbereiche die Trauzeugin übernehmen kann, haben wir diese Liste erstellt. Geht diese zusammen durch und entscheidet gemeinsam, auch mit den restlichen involvierten Personen, welche Bereiche von wem übernommen werden.

 

Vor der Hochzeit

 

  • Inspirationen für die Hochzeit: Im Normalfall werden Braut und Bräutigam die Wahl des Hochzeitsthemas, der Location und der Farbtöne selbst übernehmen. Allerdings kann die Trauzeugin bei der Suche nach den schönsten Trends, den modernsten Farben und dem passenden Hochzeitskleid vorab behilflich sein. Mit dem Austausch von Pinterest-Boards rund um die Hochzeit, dem gemeinsamen Durchstöbern von Hochzeitsmagazinen oder auch schon dem Bestellen der Musterkarten für die Hochzeitspapeterie kann die Braut unterstützt werden.
  • Junggesellinnenabschied: Einer der spannendsten und auch oft zeitaufwendigsten Aufgaben als Trauzeugin ist die Planung des Junggesellinnenabschieds (JGA). Hier ist Vorsicht gebeten: Die Braut hat im Normalfall eine klare Vorstellung in welchem Umfang sie diesen Abend feiern möchte. Es gibt Bräute, die nur einen gemütlichen Beauty-Abend mit ihren Mädels verbringen wollen und welche, die vom Wochenend-Trip nach Las Vegas mit halb bekleideten Männern träumen. Außerdem ist es wichtig, dass auch die Gästeliste den Vorstellungen der Braut entspricht. Deshalb unser Tipp: Besprecht die Grundvorstellungen für den JGA mit der Braut vorab. Den Rest der Planung wird dann natürlich von der Trauzeugin übernommen, damit die Details eine Überraschung bleiben.
  • Aktionen planen: Für Luftballons oder Laternen, die mit den Wünschen der Hochzeitsgäste steigen oder auch Seifenblasen, die den Auszug aus der Kirche noch schöner machen, muss man nicht nur das Material besorgen, sondern auch die Utensilien vorbereiten und die Hochzeitsgäste einbinden. Dieser Job wird in vielen Fällen von der Trauzeugin übernommen.

 

Am Hochzeitstag

 

  • Unterschreiben: Die Trauung offiziell mit einer Unterschrift bezeugen.
  • Organisation: Den geplanten Ablauf der Hochzeit sicherstellen und sich um mögliche Problemstellungen kümmern.
  • Ankleide + Make Up: Beim Anziehen des Brautkleides helfen und unterstützend beim Styling zur Seite stehen.
  • Hochzeitsrede oder Toast: Im Normalfall halten Trauzeuge und Trauzeugin eine Rede, um das Brautpaar zu feiern. Bei kirchlichen Trauungen werden auch Fürbitten von den Trauzeugen gelesen.
  • Emotionaler Beistand: Der Hochzeitstag ist ein emotionaler Tag für das Brautpaar und die Familie. Deshalb sollte die Trauzeugin in jedem Fall unterstützend zur Seite stehen.